Süßkartoffel-Kürbis-Gratin mit Thymian

Süßkartoffel-Kürbis-Gratin mit Thymian

Kaum fallen die Temperaturen endlich mal auf 5 Grad (jippie!), schießen sie wieder um 10 Grad hoch (buuuh!). Dieses Jahr ist eines der Extreme – noch nie hat es so wenig geregnet, und noch nie war es durchgehend so warm.

Am Wochenende soll man sogar in Sandaletten und Sommerkleidchen durch den Park flanieren können – wenn man dem Wetterbericht für Bayern glaubt. Leicht-luftig im Sonnenschein, aber um einen herum kahle Bäume und bunte Blätter auf der Erde. Was für eine schräge Vorstellung! Wäre es Anfang Oktober könnte man ja noch beide Augen zudrücken und alles unter Spätsommer verbuchen, aber wir schreiben den 9. November.

In den Werbespots machen diverse Versandhäuser auf Weihnachtsgeschenke aufmerksam, nicht mehr lange, dann singen Wham! „Last Christmas“ in Dauerschleife – und in einer Woche öffnen die ersten Weihnachtsmärkte.

Glühwein bei 20 Grad? Nö, ich bin da eher bei Aperol-Spritz mit ganz viel Eis. Aber das schmeckt mir eigentlich so gar nicht. Weil’s so nicht gehört im November. Wir sind hier nicht in Australien. Und auch nicht auf den Malediven. Sondern im verregneten, kühlen Deutschland. Deshalb hoffe ich auf Regen – und auf einen knackigen Winter.

Aus Protest gegen diesen Larifari-Herbst esse ich ein Kürbis-Süßkartoffel-Gratin – das ist Soulfood für die kalten Tagen.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 250 Gramm Süßkartoffel
  • 250 Gramm Hokkaido-Kürbis
  • 200 Ml Sahne
  • Muskatnusspulver
  • Salz
  • Pfeffer
  • 70 Gramm Parmesan
  • 10 Stiele Thymian
  • Butter

Zubereitung:

Die Süßkartoffeln in feine Scheiben schneiden – sie sollten nicht mehr als einen halben Zentimeter dick sein. Sahne mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Thymianblättchen und Käse verrühren. Eine kleine Auflaufform mit Butter fetten. Den Kürbis und die Kartoffel in zwei Schichten übereinanderlegen (nicht höher als insgesamt 4 cm) und dann mit der Käse-Sahne-Mischung übergießen. Rund 30 Minuten lang bei 180 Grad in den Ofen geben (Umluft).



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.