Fluffige Chocolate-Chip-Pancakes mit Buttermilch

Elvira Heine 8. September 2026
Ein Stapel saftiger Schokoladensplitter-Pfannkuchen, übergossen mit Ahornsirup und einem Stück Butter.

Inhaltsverzeichnis

Goldbraune Pancakes mit geschmolzenen Schokoladenstückchen gelingen auch ohne komplizierte Zutaten. Ich zeige dir ein zuverlässiges Rezept für 8 bis 10 fluffige Portionen, erkläre die richtige Teigkonsistenz und verrate, wie die Schokolade nicht verbrennt oder auf den Pfannenboden sinkt.

So werden die Pancakes innen weich und außen goldbraun

  • Buttermilch sorgt für einen zarten, leicht aromatischen Teig.
  • 100 g Mini-Schokodrops verteilen sich gleichmäßiger als große Stücke.
  • Den Teig nur kurz verrühren, damit die Pancakes locker bleiben.
  • Bei mittlerer bis niedriger Hitze braten, sonst verbrennt die Schokolade.
  • Wenden, sobald sich Bläschen bilden und die Ränder sichtbar fest werden.

Ein Stapel saftiger Schokoladenstückchen-Pfannkuchen, übergossen mit Sirup und Sahne. Ein Genuss für jeden Morgen!

Das Grundrezept für Chocolate-Chip-Pancakes

Die amerikanische Variante ist dicker und luftiger als ein klassischer deutscher Pfannkuchen. Für mich liegt der entscheidende Unterschied nicht in besonders viel Zucker, sondern in einem locker gerührten Teig und einer Pfanne, die nicht zu heiß wird.

Zutaten für 8 bis 10 Stück

  • 250 g Weizenmehl Type 405 oder 550
  • 2 TL Backpulver
  • ½ TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 30 g Zucker
  • 2 Eier, Größe M
  • 300 ml Buttermilch
  • 50 ml Milch
  • 50 g geschmolzene Butter
  • 1 TL Vanilleextrakt oder 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 g backfeste Mini-Schokodrops
  • etwas Butter oder neutrales Öl zum Ausbacken

Zubereitung

  1. Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zucker in einer großen Schüssel vermischen.
  2. Eier, Buttermilch, Milch, geschmolzene Butter und Vanille in einer zweiten Schüssel verrühren.
  3. Die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und nur so lange rühren, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist. Kleine Klümpchen sind völlig in Ordnung.
  4. Den Teig etwa 5 Minuten ruhen lassen. Erst danach ungefähr zwei Drittel der Schokodrops vorsichtig unterheben.
  5. Eine beschichtete Pfanne auf mittlere bis niedrige Hitze bringen und leicht einfetten.
  6. Pro Pancake etwa 2 bis 3 EL Teig in die Pfanne geben. Die restlichen Schokodrops auf die Oberfläche streuen und leicht eindrücken.
  7. Den Pancake etwa 2 Minuten braten. Sobald Bläschen aufsteigen und der Rand fest aussieht, wenden und weitere 60 bis 90 Sekunden backen.

Die fertigen Pancakes lege ich auf einen Teller und decke sie locker mit einem sauberen Tuch ab. So bleiben sie warm, ohne durch eingeschlossenen Dampf weich und klebrig zu werden.

Warum Buttermilch und wenig Rühren den Unterschied machen

Buttermilch bringt eine milde Säure in den Teig. Zusammen mit Natron entstehen kleine Gasbläschen, die für die typische luftige, leicht säuerliche Krume sorgen. Das Ergebnis schmeckt ausgewogener und weniger schwer als ein Teig, der nur aus Milch und Backpulver besteht.

Falls keine Buttermilch im Kühlschrank steht, funktioniert ein Ersatz aus 280 ml Milch und 1 EL Zitronensaft. Beides verrühren, 10 Minuten stehen lassen und danach wie Buttermilch verwenden. Ganz identisch wird das Aroma nicht, für ein gelungenes Frühstück reicht die Alternative aber problemlos.

Der zweite wichtige Punkt ist das Gluten im Mehl. Je länger du rührst, desto stärker entwickelt es sich und desto eher werden die Pancakes zäh. Ich rühre deshalb bewusst kurz und akzeptiere kleine Mehlklümpchen. Sie verschwinden beim Backen und sind deutlich weniger problematisch als ein überarbeiteter Teig.

So bleiben die Schokostückchen an der richtigen Stelle

Große Schokoladenstücke sind geschmacklich reizvoll, verteilen sich im flüssigen Teig aber oft ungleichmäßig. Mini-Schokodrops sind praktischer, weil sie leichter im Teig bleiben und sich schneller erwärmen. Zartbitterdrops geben mehr Kontrast, Vollmilchschokolade schmeckt milder und süßer.

Ich mische die Schokolade nicht sofort vollständig unter. Nach der kurzen Ruhezeit gebe ich nur einen Teil in den Teig und streue den Rest direkt auf die noch flüssige Oberseite in der Pfanne. Dadurch bekommt jeder Pancake Schokolade, ohne dass sich alle Stückchen am Schüsselboden sammeln.

Schokoladensorte Geschmack Passt besonders gut zu
Zartbitter kräftig und weniger süß Banane, Orange, Nüsse
Vollmilch cremig und weich Erdbeeren, Sahne, Ahornsirup
Weiße Schokolade sehr süß und vanillig Himbeeren, Blaubeeren, Kokos
Schokoladenraspel fein verteilt und schnell schmelzend Espresso, Haselnuss, Zimt

Bei hoher Hitze verbrennen die Schokodrops, bevor der Teig in der Mitte gar ist. Das ist einer der häufigsten Fehler. Lieber etwas geduldiger braten und die Temperatur reduzieren, sobald die ersten Pancakes zu dunkel werden.

Die richtige Pfanne und der perfekte Wendepunkt

Eine schwere beschichtete Pfanne verteilt die Wärme gleichmäßiger als eine sehr dünne Pfanne. Ich backe die Pancakes lieber einzeln oder zu zweit, denn eine überfüllte Pfanne kühlt ab und macht die Bräunung ungleichmäßig.

Die Temperatur ist richtig, wenn ein kleiner Tropfen Teig nach wenigen Sekunden goldbraun wird, aber nicht sofort dunkel ist. Für einen Herd mit neun Stufen liegt die passende Einstellung meist bei Stufe 4 bis 5. Die Pfanne sollte heiß sein, aber nicht rauchen.

Zum Wenden brauchst du kein spektakuläres Timing. Warte, bis sich auf der Oberfläche mehrere Bläschen zeigen, die Ränder trocken wirken und sich der Pancake mit einem flachen Pfannenwender leicht lösen lässt. Dreht er sich nur schwer, braucht er meist noch 20 bis 30 Sekunden.

Nach dem Wenden nicht auf den Pancake drücken. Dadurch entweichendie eingeschlossenen Luftbläschen und das Ergebnis wird flacher. Die zweite Seite braucht meist nur 60 bis 90 Sekunden, weil der Teig bereits weitgehend fest geworden ist.

Varianten für unterschiedliche Vorlieben

Das Grundrezept lässt sich leicht anpassen, ohne seine Struktur zu verlieren. Ich würde allerdings höchstens ein bis zwei zusätzliche Zutaten auf einmal ergänzen, damit der Teig nicht zu schwer wird.

Mit Banane

Eine sehr reife Banane

zerdrücken und mit den flüssigen Zutaten verrühren. Dafür den Zucker auf etwa 15 g reduzieren. Die Banane macht die Pancakes saftiger, sie bräunen aber auch schneller, weshalb die Hitze etwas niedriger eingestellt werden sollte.

Mit Nüssen

40 g grob gehackte Haselnüsse oder Pekannüsse gemeinsam mit den Schokodrops unterheben. Geröstete Nüsse bringen mehr Aroma als rohe. Bei Kindern oder Allergikern solltest du die Nüsse klar kennzeichnen und nicht nur als Topping verwenden.

Ohne Buttermilch

Für eine klassische Milchvariante kannst du die Buttermilch durch 300 ml Milch ersetzen und das Natron weglassen. Die Pancakes werden dann etwas weniger aromatisch und meist ein wenig kompakter, bleiben durch das Backpulver aber trotzdem locker.

Lesen Sie auch: Bananen-Buttermilch-Kuchen saftig und locker backen

Glutenfrei

Eine fertige glutenfreie Mehlmischung für Kuchen und Gebäck funktioniert in der Regel besser als reines Mandelmehl. Mandelmehl besitzt nicht genug bindendes Eiweiß und macht den Teig brüchig. Bei einer glutenfreien Mischung kann ein zusätzlicher Esslöffel Stärke die Struktur verbessern.

Typische Fehler und die beste Aufbewahrung

Zu flüssiger Teig lässt die Schokolade absinken und ergibt flache Pancakes. Ist der Teig deutlich dünner als zähfließender Joghurt, rühre 1 bis 2 EL Mehl ein und lasse ihn erneut 5 Minuten ruhen. Zu viel Mehl macht ihn dagegen trocken, deshalb nicht gleich eine große Menge nachschütten.

Ein weiterer Fehler ist zu viel Fett in der Pfanne. Ein dünner Film reicht völlig. Schwimmt der Teig in Butter, werden die Ränder zwar knusprig, aber die Schokostückchen können schneller anbrennen.

Übrig gebliebene Pancakes halten sich abgekühlt in einer gut verschlossenen Dose etwa 2 Tage im Kühlschrank. Zum Aufwärmen eignet sich der Toaster für knusprige Ränder oder die Mikrowelle für 20 bis 30 Sekunden. Einfrieren funktioniert ebenfalls: Zwischen Lagen aus Backpapier lassen sich die Pancakes bis zu 2 Monate aufbewahren und direkt im Toaster erwärmen.

Ein Frühstück, das mit wenigen Details besser wird

Für mich braucht dieses Rezept keine üppige Dekoration. Ein kleiner Klecks Joghurt, frische Beeren und etwas Ahornsirup reichen, weil sie die Süße der Schokolade ausgleichen und den weichen Pancake nicht überladen.

Entscheidend sind kurzes Rühren, kleine Schokodrops und moderate Hitze. Wer diese drei Punkte einhält, bekommt aromatische, fluffige Pancakes mit geschmolzenen Schokoladeninseln, die sowohl zum Sonntagsfrühstück als auch zu einem schnellen Dessert passen.

Häufig gestellte Fragen

Du brauchst 250 g Mehl, 2 TL Backpulver, ½ TL Natron, 1 Prise Salz, 30 g Zucker, 2 Eier, 300 ml Buttermilch, 50 ml Milch, 50 g Butter, Vanille und 100 g backfeste Mini-Schokodrops.

Die milde Säure der Buttermilch reagiert mit dem Natron und bildet kleine Gasbläschen. Außerdem solltest du den Teig nur kurz verrühren, da langes Rühren das Gluten stärker entwickelt und die Pancakes zäh machen kann.

Verwende Mini-Schokodrops, rühre zunächst nur etwa zwei Drittel unter und streue den Rest auf den Teig in der Pfanne. Brate die Pancakes bei mittlerer bis niedriger Hitze, damit die Schokolade nicht verbrennt.

Abgekühlte Pancakes halten sich in einer gut verschlossenen Dose etwa 2 Tage im Kühlschrank. Zwischen Backpapier kannst du sie bis zu 2 Monate einfrieren und direkt im Toaster erwärmen.

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Autor Elvira Heine
Elvira Heine
Mein Name ist Elvira Heine, und seit 11 Jahren begeistert mich die internationale Küche mit ihrer Vielfalt an Aromen und Traditionen. Was mit der Freude am Kochen für Freunde und Familie begann, hat sich zu einer echten Leidenschaft für Genuss und Tischkultur entwickelt, die ich bis heute jeden Tag aufs Neue entdecke. Auf schlemmerella.de teile ich meine Erkenntnisse, gebe praktische Tipps und beleuchte die kleinen und großen Details, die das Essen zu einem Erlebnis machen. Dabei lege ich Wert darauf, dass meine Beiträge fundiert und leicht verständlich sind, damit Sie sich inspiriert fühlen und Ihre eigenen kulinarischen Abenteuer starten können.

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