Ringelbete-Carpaccio mit Himbeeren, Tonkabohne, Kresse und Limette

Ringelbete-Carpaccio mit Himbeeren, Tonkabohne, Kresse und Limette

Manchmal, da fällt einem einfach nur ein riesiger Stein vom Herzen. Wenn man im Nachhinein weiß, dass man alles richtig gemacht hat, und es sich besser hätte eigentlich gar nicht entwickeln können – ja, dann ist man einfach nur happy. Gut, ab und an ist es auch einfach der Lauf der Dinge. Wie zum Beispiel der Job (vor kurzem entfristet, yay!). In meinem fühle ich mich sehr wohl und bin froh, dass mich die Wege über Umwege dorthin geführt haben. Natürlich hat man nicht ständig Glück  –  auch ich bin schon mal an einem Haufen Scheiße entlanggestriffen, um es mal hart zu formulieren, aber ich freue mich des Lebens nicht komplett hineingefallen zu sein. Vorsicht zahlt sich eben immer aus, dafür bin ich sehr dankbar – ich überschätze mich nicht, hinterfrage, sehe, nutze gleichzeitig Verstand und Intuition, ganz besonders natürlich, wenn es um Existenzielles geht.

Jedenfalls ist heute wieder so ein Tag, an dem mir wieder sehr bewusst geworden ist, dass alles gut läuft. Es gibt tatsächlich nichts, was ich noch optimieren könnte. Klar, habe ich meine Bucketlist, wie wohl jeder. Wäre ja auch irgendwie langweilig, wenn man keine Wünsche mehr hätte. Und ich glaube, das klingt zwar abgedroschen, dass man den Blick immer wieder auf andere Stellen dieser Erde richten sollte, wo Menschen um ihr Leben kämpfen, ihre Lieben verlieren. DAS sind echte Probleme. Dafür geht es uns hier in Deutschland doch wirklich noch sehr, sehr gut. Es ist immer einfach, zum Nachbarn zu schielen und zu denken: Der hat aber das und das, das will ich auch, das ist besser. Nein, ist es in den allermeisten Fällen nicht. Man sollte aufhören, nie genug haben zu wollen, nach mehr und mehr zu schreien, denn das ist eine Endlosspirale, die nie endet. Das meiste ist eh vergänglich. Denn erst wird lauthals nach einem verlangt, und wenn man es hat, tja, dann will man es nicht mehr mehr, sondern doch lieber das andere. So viel Oberflächlichkeit, so wenig Tiefgang…

Ich sage mal so: Es ist Sommer, ich gehe schwimmen, esse lecker, habe meine Lieben um mich herum – das ist für mich der Idealzustand. Ich lebe und liebe jetzt. Und was dann noch kommt, das nehme ich an und hin. Für euer Leben im jetzigen Auf-und-Ab-Sommer gibt’s von mir einen kleinen Kick für den Augenblick!

Zutaten für einen großen Teller Ringelbete-Carpaccio:

  • 2 Regelbeten
  • 1 Limette
  • 1 EL Öl
  • 50 g Himbeeren
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • Kapuzinerkresse
  • 1/2 TL Tonkabohnenpulver
  • Walnüsse
  • Honig

Zubereitung:

Beide Beten in sehr feine Scheiben schneiden oder hobeln, die Limette halbieren und in Scheiben schneiden. Den Saft der andere Hälfte auspressen und mit dem Öl mischen. Walnüsse grob hacken. Bete auf dem Teller zu einem Carpaccio drapieren. Mit Kresse, Himbeeren und Limettenspalten belegen und Öl-Saft-Mischung beträufeln. Mit Tonka-Pulver und Walnüssen bestreuen. Honig nach Geschmack darüber geben und mit Salz und Pfeffer würfen. Ready!



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