Hamshuka – eine israelische Spezialität

Hamshuka – eine israelische Spezialität

Ich bin ein riesiger Fan der israelischen Küche. Schon allein in Hummus könnte ich mich wälzen – und danach in eine Ladung Sesam springen, um mich danach unter eine würzige Hackfleischsoße zu legen. Jawoll, so groß ist meine Liebe zu dieser Küche.

Was mich besonders betört, ist die Würze der Gerichte – und dass viele angemachte rohe Salate mit frittierten oder gekochten Lebensmitteln verwendet werden. Kombinationen, die, wie man Gaumen in mein Hirn funkt, perfekt sind.

Ich sage daher nur: Falafel, Sabich, Schawarma, Shakshuka oder auch Hamshuka – serviert es mir, und ich fühle mich wie im 7. Himmel. Nur sind das alles keine wirklich echten israelischen Speisen. Denn die gibt es so auch gar nicht. Diese Küche ist ein Schmelztiegel der Kulturen: Menschen aus mehr 60 Ländern sind nach Israel eingewandert, brachten ihre Gerichte mit. Und das waren vor allem die Juden, die aus ihrer Heimat fliehen mussten. Klar, dass da vieles zusammen fand, was sich sonst niemals auch nur berührt hätte.

Daher finden sich österreichische, ungarische, französische, marokkanische, polnische oder auch spanische Einflüsse in den Gerichten. Was die Israelis unter anderem am liebsten essen? Schnitzel mit Kartoffelpüree. Wen wundert’s? Was mir richtig gut schmeckt? Das hier…

Einfaches Hummus:

  • 250 g Kichererbsen aus der Dose
  • 1/4 Bund Petersilie
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 2 Zitronen für etwa 100 ml Zitronensaft
  • 125 g helle Tahinipaste
  • Salz, Kreuzkümmel

Tahina:

  • 70 ml Tahinipaste
  • 70 ml Wasser lauwarm
  • Zitronensaft einer halben Zitrone
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Knoblauchzehe

Hack-Füllung:

  • 500 Gramm Rinderhack
  • 1,5 Zwiebeln
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Dose Tomaten
  • 3 frische Tomaten
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Tomatenmark
  • Kreuzkümmel
  • Paprikapulver
  • Pfeffer

Zubereitung:

Für das Hummus:

Kichererbsen drei Minuten in kochendem Wasser garen, abgießen und ein Gefäß füllen. Petersilie zupfen und grob hacken, die Knoblauchzehe schälen, beides hinzufügen. Tahinipaste und Zitronensaft zugeben. Tipp: Da die Tahinipaste oft fest ist, mit etwas Sesamöl und Wasser verdünnen. Sie sollte leicht vom Löffel gehen. Dann mit Salz und Kreuzkümmel würzen. Mit dem Pürierstab zu einer feinen, lockeren Masse pürieren. Falls sie zu fest sein sollte, etwas Wasser hinzufügen – meist sind das 3 bis 5 EL.

Hackfleisch:

Zwiebeln in einer Pfanne mit etwas Olivenöl glasig anschwitzen, dann Hackfleisch hinzufügen und kurz anbraten. Schließlich Zwiebeln, Tomaten, Tomatenmark, Knoblauch, Salz und die Gewürze in die Pfanne geben und 15 Minuten köcheln lassen.

Tahina:

Zutaten in einer Schüssel verrühren, bis die Tahina eine cremig-flüssige Konsistenz hat. Auch hier eignet sich der Pürierstab super.

Anrichten:

Hummus kreisförmig auf den Tellern anrichten, Fleischdarauf legen, mit etwas Tahina beträufeln und mit Petersilie dekorieren. Zum Schluss ein wenig Olivenöl auf den Hummus geben. Tipp: Dazu passt Pitabrot.



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